Haben Sie schon einmal den Tag begonnen und das Gefühl gehabt, dass Ihr Kopf bereits voll ist, noch bevor Sie Ihr Postfach öffnen? Genau hier kommt eine gute To-do-Liste ins Spiel. Richtig gemacht, listet sie nicht einfach nur Aufgaben auf. Sie verschafft Ihnen Klarheit. Sie hilft Ihnen herauszufinden, was wichtig ist, was warten kann, und macht Sie tatsächlich produktiver.
Lassen Sie uns gemeinsam durchgehen, wie Sie eine To-do-Liste erstellen, die sich wie ein hilfreicher Freund und nicht wie ein nerviger Aufgaben-Zettel anfühlt. Mit Calendars von Readdle läuft alles mühelos zwischen Ihrem Smartphone und Laptop.
Warum eine gute To-do-Liste wichtig ist
Eine To-do-Liste ist mehr als nur eine Sammlung von Aufgaben. Sie ist ein Produktivitätswerkzeug und leistet eine Menge:
- Sie hilft, sich auf Aufgaben mit hoher Priorität zu konzentrieren.
- Sie gibt Ihnen einen realistischen Überblick über Ihren Tag.
- Sie können damit langfristige Ziele im Blick behalten, ohne davon überwältigt zu werden.
Stellen Sie sich Sarah vor, eine Marketingmanagerin, die Kundenprojekte, interne Berichte und Team-Meetings jongliert. Früher fühlte sie sich den ganzen Tag zerstreut und wechselte ständig zwischen Aufgaben hin und her. Nachdem sie eine priorisierte To-do-Liste erstellt hatte, startete sie ihre Morgen in dem Wissen, was am wichtigsten war. Das Ergebnis? Weniger Stress, mehr Fortschritt und abends tatsächlich Freizeit.
Ohne Struktur kann eine To-do-Liste das Gegenteil bewirken. Sie kann Stress verursachen und den Tag unmöglich erscheinen lassen. Deshalb lohnt es sich, Zeit zu investieren, um zu lernen, wie man eine To-do-Liste richtig erstellt.
Effektive To-do-Listen-Tipps
Schritt 1: Alles zuerst aus dem Kopf herausschreiben
Der erste Schritt zu einer funktionalen Liste besteht darin, alle Aufgaben aus dem Kopf zu bekommen. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen im Kopf herumgeht, von Arbeitsprojekten über Erledigungen bis hin zu zufälligen Erinnerungen. Das nennt man einen "Brain Dump", und es hilft, den Kopf frei zu machen, sodass Sie mit dem Priorisieren beginnen können.
David Allens Getting Things Done (GTD)-Methode nennt diesen ersten Schritt "Capture", und Psychologen beziehen sich auf dasselbe Konzept als kognitive Entlastung. Indem Sie Aufgaben und Sorgen in ein externes System übertragen, reduzieren Sie die mentale Belastung und verbessern Ihr Gedächtnis.
Digitale Tools wie Calendars machen dies noch einfacher. Sie können Aufgaben hinzufügen, sobald sie Ihnen einfallen, überall (auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop), sodass nichts vergessen wird. Außerdem können Sie konkrete Aufgaben von vagen Ideen trennen, indem Sie Aufgaben wie „Podcast starten“ auf eine „Irgendwann/Vielleicht/Ideen-Liste“ verschieben.
Schritt 2: Große Aufgaben in bewältigbare Schritte unterteilen
Große Projekte können überwältigend wirken. Wenn Sie eine Aufgabe sehen wie „Neue Marketingkampagne starten“, frieren Sie leicht ein oder schieben sie auf. Diese Reaktion ist kein persönliches Versagen, sondern ein psychologisches.
Forschung aus der Organisationspsychologie zeigt, dass kleine, konkrete Erfolge einer der stärksten Motivatoren sind. Karl Weicks "Small Wins"-Theorie fand heraus, dass große, abstrakte Ziele oft lähmend wirken. Indem Sie diese Ziele in spezifische und umsetzbare Schritte unterteilen, wird Fortschritt psychologisch einfacher und nachhaltiger.
Statt ein großes Ziel als eine einschüchternde Aufgabe zu behandeln, teilen Sie es in kleinere Schritte auf, die Sie realistisch erledigen können.
Zum Beispiel:
- Entwurf des E-Mail-Textes für den Kampagnenstart erstellen.
- Grafiken für Social-Media-Posts erstellen.
- Eine Besprechung zur Überprüfung mit dem Team terminieren.
In Calendars von Readdle können Sie Aufgaben ganz einfach aufteilen, damit Sie den Überblick behalten:
- Statt einer großen Aufgabe erstellen Sie eine eigene Aufgabenliste für das Projekt. Sie können sie „Neue Marketingkampagne starten“ oder so nennen, wie es für das Gesamtprojekt passend ist.
- Fügen Sie alle kleineren Maßnahmen als einzelne Aufgaben in die Liste ein.
- Optional, aber empfohlen: Sie können auch „Kampagne starten“ als Aufgabe in diese Liste aufnehmen – als Meilenstein, den Sie am Ende aller Aufgaben gern abhaken. Aktion – Aufgabenliste erstellen und per Drag & Drop Aufgaben zwischen Listen verschieben.
- Weisen Sie jedem Schritt eine geschätzte Dauer zu (30 Minuten, 1 Stunde usw.), damit Ihr Tag ausgeglichen bleibt.
- Optional, aber empfohlen – blockieren Sie für jede Aufgabe Zeit mit der Easy Planner-Funktion.
Schritt 3: Priorisieren Sie Ihre Aufgaben
Es ist leicht, in die Falle zu tappen, jede Aufgabe auf Ihrer Liste als gleich wichtig zu betrachten. Tatsächlich bewegen aber einige Aufgaben viel mehr als andere. Ohne klare Prioritäten füllt sich Ihr Tag mit Beschäftigung, während die wirklich wichtigen Dinge immer wieder verschoben werden.
Eine einfache Methode ist, täglich Ihre wichtigsten Aufgaben (Most Important Tasks, abgekürzt MITs) zu bestimmen – meist ein bis drei Punkte, nach deren Erledigung sich der Tag wirklich erfolgreich anfühlt. Diese werden zu Ihren Ankern. Alles andere ordnet sich darum herum.
Zum Beispiel:
- Wenn Ihre Liste E-Mails beantworten, ein Dokument aktualisieren und eine wichtige Präsentation vorbereiten enthält, dann ist die Präsentation Ihr MIT, weil sie Ihr Ergebnis direkt beeinflusst.
- Wenn Sie Dateien organisieren, Kunden antworten und einen Entwurf fertigstellen müssen, ist der Entwurf Ihr MIT, weil er mit Lieferung und Einkommen verbunden ist.
- Wenn Sie auf Jobsuche sind und auf Ihrer Liste steht: Stellen recherchieren, Anzeigen scrollen und eine individuell angepasste Bewerbung abschicken, dann ist diese Bewerbung Ihr MIT für den Tag.
Sie können Ihre MITs noch konkreter machen, indem Sie sie mit einem Tool wie Calendars verknüpfen.
Zum Beispiel können Sie darin Ihren MITs verschiedene Farben zuordnen, damit sie klar hervorgehoben sind, oder Zeitblöcke für diese Aufgaben reservieren.
Schritt 4: Immer ein Fälligkeitsdatum hinzufügen
Zu wissen, was zu tun ist, reicht nicht – Sie müssen auch wissen, bis wann es erledigt sein muss. Ein Fälligkeitsdatum verwandelt vage Vorsätze in konkrete Verpflichtungen.
Auch wenn Sie keine feste Deadline haben, hilft ein Zieltermin, damit Aufgaben nicht ewig aufgeschoben werden. Zum Beispiel: Statt „Blogbeitrag schreiben“ – „Blogbeitrag bis Freitag um 15 Uhr schreiben“. Das schafft Verbindlichkeit und hilft, Ihren Tag realistisch zu planen.

Schritt 5: Wiederkehrende To-dos für regelmäßige Aufgaben nutzen
Manche Aufgaben sind keine einmaligen Dinge. Sie fallen täglich, wöchentlich oder monatlich an. Dinge wie „Vorbereitung für das wöchentliche Team-Meeting“, „Miete zahlen“ oder „Montagsbericht senden“ können Ihre Liste überfrachten, wenn Sie sie jedes Mal manuell neu hinzufügen.
Wiederkehrende To-dos lösen dieses Problem. Legen Sie sie einmal an, und sie erscheinen automatisch in Ihrem Kalender, sobald sie fällig sind. Das spart mentale Energie und sorgt für Konsistenz.

Sollten Sie Zeitaufwand oder Energielevel angeben?
Ja! Aufgaben grob zeitlich einzuschätzen verhindert Überbuchung und hält Ihren Zeitplan realistisch. Es ist einfach, den Zeitaufwand zu unterschätzen, und ehe man sich versieht, wird der gut geplante Tag durch ein paar kleine Aufgaben, die sich in Stunden auswachsen, aus der Bahn geworfen.
Passende Aufgaben mit dem eigenen Energielevel abzugleichen, ist genauso wichtig. Manche Arbeit erfordert Fokus und Kreativität, andere Aufgaben kann man im Autopilot erledigen. Wenn Sie Ihre Aufgaben an den eigenen natürlichen Biorhythmus anpassen, erreichen Sie mehr mit weniger Stress.

Praktischer Tipp: Planen Sie eine "Power Hour" für Ihre anspruchsvollste Arbeit während Ihrer konzentriertesten Zeit ein und legen Sie leichtere oder Routineaufgaben darum. Mit der Zeit erkennen Sie Muster in Ihrer Produktivität und können Ihre Tage strategischer planen, anstatt nur auf scheinbar Dringendes zu reagieren.
Mit Calendars ist es einfach, jedem Task einen geschätzten Zeitaufwand zuzuordnen, sodass Sie genau sehen, wie viel Zeit jede Aufgabe in Ihrem Tag beansprucht.
Erstellen Sie Ihre To-do-Liste mit Calendars von Readdle
Calendars ist mehr als ein digitaler Kalender – es ist ein Produktivitätszentrum. Damit können Sie:
- Aufgaben schnell erfassen, indem Sie natürliche Sprache verwenden.
- Aufgaben in geplante Kalenderblöcke verwandeln.
- Termine und Aufgaben in einer Ansicht kombinieren.
- Erinnerungen festlegen und Zeitaufwände verfolgen.
Durch diese Integration gehört das Problem verlorener Haftnotizen der Vergangenheit an – Ihre To-do-Liste ist nicht nur aufgeschrieben, sondern auch umsetzbar.

Abschließende Gedanken
Eine To-do-Liste ist ein Werkzeug, kein Test für Ihre Willenskraft. Setzen Sie auf Klarheit, Priorisierung und realistische Planung. Mit dem richtigen Ansatz und einem Tool wie Calendars verwandeln Sie Ihre Aufgabenliste von einer Stressquelle in ein System, das tatsächlich funktioniert.
Haben Sie schon einmal den Tag begonnen und das Gefühl gehabt, dass Ihr Kopf bereits voll ist, noch bevor Sie Ihr Postfach öffnen? Genau hier kommt eine gute To-do-Liste ins Spiel. Richtig gemacht, listet sie nicht einfach nur Aufgaben auf. Sie verschafft Ihnen Klarheit. Sie hilft Ihnen herauszufinden, was wichtig ist, was warten kann, und macht Sie tatsächlich produktiver.
Lassen Sie uns gemeinsam durchgehen, wie Sie eine To-do-Liste erstellen, die sich wie ein hilfreicher Freund und nicht wie ein nerviger Aufgaben-Zettel anfühlt. Mit Calendars von Readdle läuft alles mühelos zwischen Ihrem Smartphone und Laptop.
The Readdle Team